Was bitte ist eine potenzialorientierte Aufstellung denn eigentlich?

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Vielleicht kennst du ja bereits eine Familienaufstellung oder hast davon schon einmal gehört?

Die Ursprünge der Familienaufstellungen kommen aus der systemischen Familientherapie wie z.B. die Skulpturaufstellungen nach Virginia Satir oder auch die Arbeit von Bert Hellinger. Inzwischen gibt es viele Arten und Methoden von Aufstellungen. Ich arbeite nach der potenzialorientierten Methode von Stephan W. Ludwig und Dr. Franz Metz.

Dabei werden innere Bilder, Gefühle oder Empfindungen nach außen gebracht, um dadurch Muster und Hindernisse dem Weg zu erkennen und günstigere Positionen und Bilder entstehen zu lassen.

In der potenzialorientierten Aufstellungsarbeit widmen wir uns  – wie der Name schon sagt -der optimalen Entfaltung des Potenzials. Eine Aufstellung kann wichtige Hinweise darüber geben, wie wir uns zu einer Begebenheit positionieren, welche Hindernisse im Weg stehen und welche Potenzial zur Entfaltung gebracht werden können und damit den Weg zum Erfolg frei zu machen.

Aber, nun von Anfang an – Wie funktioniert das?

Wir haben meistens bestimmte innere Bilder von Situationen und Begebenheiten und dazu gehörenden Menschen abgespeichert, die ein bestimmtes Thema repräsentieren.. Auf eine ganz interessante Art und Weise haben wir so die Personen sowie auch Elemente innerlich an ganz bestimmte Positionen gestellt, die wir dadurch deutlich werden lassen, dass wir diese Bilder (Introjekte) nun im Außen aufstellen. Normalerweise geschieht dies mit Hilfe von Stellvertreter*innen aus einer Gruppe, die du wählst, nachdem wir herausgefunden haben, was das Thema ist und wohin die Reise gehen soll.

Du willst dir z.B. darüber klarer werden, was dich daran hindert dein Ziel zu erreichen, obwohl du so fleißig darauf hinarbeitest. Also wäre das Aufstellungsziel, erfolgreich zu sein und deine Ziele zu erreichen. Und wir schauen auch, woran du das nach der Aufstellung im realen Leben erkennen könntest, wie sich die Aufstellung in dem Leben auswirkt.

Angenommen, ein wichtiger Mensch in deinem Leben, dein Vater spielt eine wichtige Rolle in diesem Beispiel für dich dabei. Dann würden wir deinen Vater durch eine*n Stellvertreter*in aufstellen. Und möglicherweise: Ein erreichbares Ziel, ein Hindernis, eine ungenutzte Ressource, die Aufgabe danach und natürlich eine*n Stellvertreter*in für dich. Du wählst für jeden Aspekt einen Menschen aus der Gruppe aus und positionierst diese im Raum so, wie es in dir aussieht bzw. so, wie es sich für dich anfühlt.

Danach fragen wir jeden einzelnen Stellvertretenden, wie er/ sie sich an diesem Platz fühlt und welche Impulse es für einen anderen. Das kann z.B. ein Satz, ein Bild oder Empfinden oder auch möglicherweise besserer Platz sein.

Danach kannst du selbst deinen Platz einnehmen und spüren, wie du dich an diesem Platz fühlst und was du gerne verändern möchtest. Anschießend schauen wir gemeinsam von Aspekt zu Aspekt in der Begegnung, wie diese sich anfühlt und was sich darin zeigt, wo ungute Bindungen gelöst, ggf. in Potenziale verwandelt werden können, so dass du nach und nach deine Potenziale integrieren kannst, um dein Ziel zu erreichen und umsetzen zu können.

Meiner Erfahrung nach wirkt und arbeitet eine Aufstellung noch eine ganze Weile nach. Es ist sehr hilfreich, sich auch danach noch begleiten zu lassen und weitere Schritte, die sich aus der Aufstellung heraus kristallisieren sowie kritische Situationen zu bearbeiten und neue Handlungsmöglichkeiten zu finden.